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HM Berg in Schotten
Die Streckenlänge betrug 7,8 km, dabei waren 330 Höhenmeter zu überwinden. Der Start war in Rudingshain einem kleinen Dorf bei Schotten. Jeder TeilnehmerInn erhielt einen Umschlag in dem sich die Startnummer und ein Transponder befand. Der Transponder musste am linken Bein oberhalb des Knöchels befestigt werden, er wurde direkt nach der Zieldurchfahrt von einem Helfer abgenommen. Gestartet wurde ab 14 Uhr, zuvor gab es ein Jedermann BZF. Ich rollte um 15:51:30 Uhr von der Rampe. Der erste Streckenabschnitte war gleichmäßig steil bei durchweg gutem Asphalt. Aus dem Ort raus schlängelte sich die Straße immernoch gleichmäßig bergan. Nach gut 2 km ging es durch zwei Serpentinen, hier bin ich dann zum ersten Mal aus dem Sattel um aus der Kurve heraus zu beschleunigen. Ich hatte den 60 Sekunden vor mir gestarteten Teilnehmer schon seit verlassen des Ortes vor Augen und konnte mich jetzt an ihn ransaugen und ihn in einer stärkeren Steigung leicht passieren. Da ich die Strecke bei der Ankunft mit dem Auto abgefahen war wußte ich dass mich noch ein heftiger Teil mit 12% erwartet. Nachdem ich rechts abgebogen war hatte ich diese steilste Passage vor mir. Anstrengende 500 Meter zwangen mich wieder aus dem Sattel. Die Fahrbahn war nun breiter und auf der kompletten Distanz einzusehen. Ich hatte leider Niemand vor mir in Sichtweite aber ich konnte als ich auf der ersten Kuppe ankam unten den 30 Sekunden nach mir gestarteten Fahrer sehen. Jetzt folgte ca. 3 km wellig-flache und sogar abfallende Streckenabschnitte. Ich bin mit um die 50 km/h Richtung Ziel gebrettert. Manche Teilnehmer hatten sich sogar einen Zeitfahrlenker montiert. Ich fand die Strecke ganz schön, allerdings waren eben die letzten Kilometer flach bzw. sogar abfallend, d.h. wenn man 3 km voll Power fahren kann, kann man Zeit rausholen und dass ist jenen gelungen die über 3 Minuten schneller im Ziel waren als ich.
Christian Weller (C-Klasse)
Hier gibt es ein Video
DM in Parchin Erstmal bin ich am Freitagmorgen die 600km in den Norden gefahren, wo leider alles ziemlich flach war. Am Samstag und Sonntag war dort die Deutschemeisterschaft für die U15, U17 und U19. Als ich also ankam, habe ich mich erstmal mit den anderen Hessen auf das Rad geschwungen und bin die Rennstrecke schon mal als Vorspann abgefahren. Den Rest des Tages habe ich gegessen und mich tot gelangweilt. Am nächsten Morgen haben wir mit den U17ern gefrühstückt und sind dann um 11:30 Uhr, nach dem vorgezogenen Mittagessen, zur Rennstrecke gefahren. Dort fuhren wir uns dann erstmal warm. Obwohl ich mich schon 20 min. vor dem Start aufstellte, war ich fast letzter. Doch das war nicht weiter schlimm, da wir nach dem Start nur Bummelten und ich mir so einen Weg nach Vorne bahnen konnte. Das Bummeln hielt sehr plötzlich nach einem Stutz, der direkt vor mir war auf, weil sich so zwei Gruppen gebildet hatten. Dadurch, dass ich hinter dem Sturz war, war ich in der zweiten Gruppe. Nun Begann das Rennen erst richtig. Wir versuchten die Ausreißer einzuholen, was uns aber nicht gelang. Auf der langen Geraden vor der Zielgeraden hatten wir Rückenwind und so kam es, dass wir teilweise schneller als 50 km/h waren. Dort wurde sehr viel gedrängelt. Am Ende dieser Geraden kam eine scharfe Kurve, von der es nur noch 300m bis zum Ziel waren. Die letzten 300m sprintete ich und wurde letztendlich 30. von 120 Fahrern.
Sebastian Dillen (U15)
Rund um den Wasserturm Mittags um 14 Uhr trafen wir (Lea,Michi,Oli,Jonas und icke) uns in Darmstadt um mit 20 min Verspätung (-; zu dem rennen rund um den Wasserturm zu fahren. angekommen, schnell umgezogen und ab auf die strecke zu Warmfahren. Um die Nummern brauchten wir uns diesesmal nicht kümmern das hatte Lea übernommen danke nochmal. Der Kurs ist nicht sonderlich schwer zu fahern 2 breite 90 grad Kurven, Start- Zielgerade und ein weiter Bogen um den Turm. Das macht das Rennen nicht technisch schwer dafür extrem schnell. Vom Start ab war das Rennen also besonders schnell. Ich ordnete mich also wie fast immer die ersten 3-4 Runden hinten ein um richtig in Tritt zu kommen. Den das mit dem Warmfahren hatte weder auf der Strecke noch in der Innenstadt richtig geklappt. Runde um Runde vergang und ich bekam schon fast Panik da ich nach dem 4. Platz in Neupotz nun doch noch weiter 4 Platzierungen zum Aufstieg brauchte. 4 runden vor der zweiten Wertung fuhr ich also auf der Start-Zielgerade nach vorn um mich in eine bessere Position zu bringen. Dann ging alles ganz schnell: der Sieger des B Rennes Harry Kraft (nicht verwand oder verschwägert) fuhr eine Attacke. Drei Fahrer folgten, darunter ich. Also Spitzengruppe mit vier Fahren: zwei B fahrer, 2 mal C Fahrer. Nun hieß es bis zur Wertung trotz Ausreisversuch Kraft sparen und wie am Vortag Wertung gewinnen. Ich belegte "leider" nur Platz 3 und bekam ein Vorgeschmack wie das die nächste Zeit in den AB-Rennen ablauft. Ab jetzt hatte ich zwei Punte auf dem Konto und musste noch mehr wie die Hälfte des Rennen fahren. Also lies ich mich aus der Ausreissergruppe wieder in das Hauptfeld zurück fallen. Dort erholte ich mich erst bis 12 Runden vor Schluss. Oli versuchte mich in der Schlusswertung noch so weit wie es ging nach vorn zu fahren; dabei platzierte er sich noch als 11ter. Nach dem Rennen dann der Schock: Diese .... im WA Wagen haben alle 5 meine Nr. 72 als 12 gelesen. Nach dieser Klarstellung war ich Sieger, Oli 11ter und Michi war dazu noch ein mal Erster in einem Prämiesprint. Ich würde sagen ein gutes Wochenende für den RSV.
Carsten (jetzt B-Fahrer) Hessenmeisterschaften Einzelzeitfahren – Neustadt
Noch eine Minute, der Blick geht auf die Uhr, „okay, entspann dich, du bist gut…“ 45 Sekunden: „Stehst du so richtig?“ – „Ja, geht“ 30 Sekunden: Atmung hoch, wie Robert gesagt hat, kurz vorm Wettkampf rumschnaufen. 10 Sekunden: „Sch… was mache ich hier überhaupt?“ 5 - 4 - 3 - 2 - 1 - … und ab! Blick auf den Tacho: „Hey, das sieht doch ganz gut aus, 39 – 41 – 45 km/h...- okay, das könnte was werden…“, und ab auf den Triathlon-Aufsatz. Der Puls rast schon nach wenigen Sekunden bei 190 bis 200 Schlägen. – „Nur nicht überpesen“. Ersten Hügel hoch, „ooh, der ist ganz schön steil“ Ich werde immer langsamer. Endlich nehme ich wieder auf der Abfahrt Geschwindigkeit auf und muss dann noch einen Hügel hoch, alle ähnlich wie Autobahnbrücken, vielleicht ein bisschen länger, und dann wieder runter und dann eine Abbiegung…! „Was soll denn das...?“ „Wo geht es jetzt lang?“ – „Da links ist ein Flatterband, also Bremsen“ – „da ist ja ’ne Absperrung, also doch geradeaus“ Im Endeffekt dann richtig entschieden, es kam keine Absperrung mehr und dann kurze Zeit später, dann ein Schild mit der Aufschrift: „Wende 1000m“ „Das war schon ein Viertel, schön“ – „aber, das war erst ein Viertel, ich muss das noch drei Mal fahren, oje…“ Okay, ab auf den Rückweg, der erste Anstieg tut richtig weh, ich sehe aber auch schon auf der Anhöhe den Fahrer, der vor mir gestartet ist. „Komm Mann, da kommst du noch ran - beißen!!“ Es geht wieder zurück zu Start/Ziel, als U15er wäre für mich hier schon Schluss, aber als Jugend-Fahrer muss ich noch eine Runde drehen. Ich komme meinem Vordermann immer näher und auch mein Vater feuert mich noch einmal richtig an: „Den hast du bald!“ Puls 208 kurz nach der Wende, ich verfluche sie, wenn es doch nur immer geradeaus gehen würde und man nicht andauernd wenden müsste… „Na gut, ich mach jetzt mal kurz „locker“, also so Puls 195, das müsste gut sein.“ Und weiter geht’s, immer wieder diese Hügel hoch und dann wieder die Wende, diesmal ist der Fulderaner nur noch kurz vor mir, so dass ich mich „ansaugen“ kann. Oben auf dem ersten Hügel des Rückwegs hab ich ihn dann endlich und fahre ziemlich direkt an ihm vorbei, ohne viel seines Windschattens verbotener Weise auszunutzen. Ich ruf ihm ein kurzes „komm, auf geht’s“ zu und er hängt sich auch ziemlich direkt in meinen Windschatten. „Naja, was soll’s, der ist eh hinter mir, und ich hab ihn ja dazu ermutigt.“ Ich drücke mit großen Schmerzen noch die letzte Abfahrt zur letzten Wende, um die ich noch einmal rum muss, runter und trete dann noch mal richtig an, um so schnell wie möglich durch das Ziel zu kommen. „Da ist sie: Ziellinie!! – geschafft“, ich legte mich noch irgendwie auf den Lenker, um nicht vom Rad zu kippen und war die nächsten 2 Minuten nicht mehr ansprechbar, hatte es aber noch irgendwie geschafft, noch umzukehren und zurückzufahren. Ich war gerade wieder an der Wende angekommen, als ein Frankfurter aus der Pedale flog und 50m vor dem Ziel stürzte, zudem flog ihm noch die Kette runter. Er hat bestimmt auf den letzten 50m 30 Sekunden verloren, da er die Kette auch nicht so schnell wieder drauf bekam.
„Na, wie war’s?“ – „Hart, richtig hart“, diese Antwort gab ich zwei Mal und hörte sie an diesem Tag noch öfters von meinen Mitfahrern. Der Fulderaner durfte feststellen, dass ein Zeitfahr- bzw. Triathlon-Aufsatz doch sehr nützlich sein kann, denn dann hätte ich ihn wohl eher nicht eingeholt…
Max Meyer (U17)
HM MtB - Marathon in Schotten Einmal auf den Hoherodskopf in Schotten zu fahren ist genug für eine HM, wie es z.B. bei der 2009 HM BZF gefahren wird, aber bei der HM im MTB-Marathon muss man zweimal da hoch... und dazu auch 90 km quer durch Feld, Wald, Wiesen und über nasse Wurzeln.
Ich muss zugeben, dass ich dieses Jahr nicht so oft MTB gefahren bin, deshalb hatte ich nach der ersten Runde einen recht starken Drang zum Aufgeben um im 45 km Rennen gewertet zu werden. Auf einer kurzen, aber steilen Abfahrt, bin ich gestürzt, aber ich habe Glück gehabt und außer dass ich mein schönes weißes Seeheim-Trikot mit Matsch zu färbte, ist nichts passiert.
Nach 80 km und 4:45 h hatte ich nur noch den Wunsch, einen schönen Platz in der Sonne zum Einschlafen zu finden. Doch irgendwie (weil ich ein Hinterrad zum Lutschen gefunden hatte) bin ich nach 5:04 Std, 90 km, 2200 Hm ins Ziel gekommen. Das reicht für ein Rennen würde ich sagen. Und ich hasse nasse Wurzeln.
Pepe Phillips (Elite - Frauen)
Sossenheim Ich bin Sossenheim in der Jugendklasse gefahren. Leider bin ich so ziemlich als letzter zum Start gekommen, da ich mich noch warm fahren war, so dass ich in der letzten Reihe stand. An sich ja eigentlich kein Problem, wenn da nicht so Menschen wären, die es nicht schaffen in ihre Pedalen zu kommen… so ging ich dann auch als letzter in das Rennen, was man (fast) überall machen kann, aber auf keinen Fall in Sossenheim; man muss von Beginn an volles Tempo fahren und es wird auch nicht langsamer, so kam es in schon auf der ersten Runde zu Löchern im Feld, die mich richtig kalt erwischten, da ich von ganz Hinten auf den mitunter sehr kurzen Geraden mit waghalsigen Aktionen versuchte, irgendwie noch nach Vorne zu kommen. Natürlich ist mir das nicht mehr gelungen und ich wurde mit meiner Gruppe, die eigentlich gar nicht so schlecht im Rennen lag, etwa nach 10 Runden das erste mal von der Spitze, das heißt von Jan Dieteren überrundet. Respekt vor dieser Leistung, dann alleine war der Kurs richtig schwer, da man mitunter voll im Wind stand, vor allem nach der Start/Ziel Gerade. Die sechs 90° Kurven lassen sich in kleinen Gruppen (oder am Ende des Feldes (meine Erfahrung)) ganz zügig fahren, aber die Antritte schmerzen wohl nicht nur Nicht-Sprinter… Nach ca. 20 Runden kam Jan Dieteren das zweite Mal an uns vorbei, wir hatten mittlerweile die ersten auch schon überrundet, wurden dann aber von den Offiziellen herausgenommen. Ich war doch relativ sauer, dass man uns einfach rausnimmt, da nur Dieteren und Niklas Hanel von der RSG Frankfurt uns überrundet hatten, aber was soll’s… Nach den 20 Runden hatte ich einen Schnitt von 35,5km/h auf dem Tacho stehen.
Max Meyer (U17) Süddeutsche Meisterschaft Sonntags morgens um 3:45 Uhr klingelte mein Wecker. Um kurz vor 5 Uhr fuhren wir dann los in Richtung Dingelstädt in Thüringen um nach 3 Stunden Fahrt schon anzukommen. Nach der Mannschaftsleiter-Sitzung hatten wir Besprechung und fuhren uns kurz warm bis wir uns dann in die letzte Reihe stellten. Nachdem Start ging es nicht übermäßig steil hoch. Nachdem ich am Berg endlich vorne war ging es auch schon wieder runter. Ich hielt mich meistens im vorderen Drittel des Feldes auf und fuhr auch das ein oder andere Loch auf Yascha Sütterlin zu und war auch mal ein paar Meter mit ihm weg doch wir wurden sofort wieder zugefahren. Ich fuhr denn Berg immer schön weit vorne denn der Berg hat sich gezogen. Als ich die ersten 6 Runden gut über den Berg gekommen bin wurde es in der 7ten Runde zu schnell und ich fiel aus dem Feld. Ich kämpfte weiter und bekam noch eine größere Gruppe zusammen. Dann wurde ich eine Runde vor Schluss rausgenommen aber wurde als 40er gewertet.
Max Mosler (U19)
Ich hatte eine etwas angenehmere Startzeit, geplant 12:30 Uhr in Realität 13:00 Uhr. Die erste Runde sind wir, wie so oft, langsam gefahren, doch in der zweiten Runde wurde am Berg richtig angezogen, sodass sich etliche Gruppen bildeten. Ich war in der Zweiten. Wir waren immer knapp hinter der ersten Gruppe, haben es jedoch nie geschafft, sie einzuholen. So ging es dann in die dritte und letzte Runde, in der wir uns noch einmal richtig kaputt gefahren haben, aber gekriegt haben wir die erste Gruppe trotzdem nicht.(Nur die U13er die 5min nach uns auf einer 15 km Runde gestartet sind) So wurde ich 36er und bester Hesse.
Und der Kommentator hat gemeint, dass wir dem Radsport treu bleiben sollten. -Meine Meinung dazu: Nach Diesem Rennen nicht mehr;-)!!
Sebastian Dillen (U15)
TMP Tour in Thüringen
Am ersten Tag fuhren wir am Abend einen 20 min langen, doch recht entspannten, Prolog, um festzulegen wer am nächsten Tag das gelbe, grüne bzw. rote Triko tragen darf. Am nächsten Tag ging es gleich am Morgen mit einem 5km lagen Bergzeitfahren weiter, welches ein Treppen ähnliches Höhenprofil hatte. Das Bergzeitfahren lag mir nicht ganz so gut, da es die ersten beiden Kilometer flach war. Am Nachmittag dann, fuhren wir ein knapp 40km langes Rundstreckenrennen mit 5 Runden. In der Runde gab es ein ziemlich steilen etwas längeren Berg. In der 2. Runde stürtzte dann leider direkt vor mir ein Fahrer, über den ich wie viele andere auch stürtzte (Das war bergauf!!!).So verlor ich viel Zeit und fuhr ziemlich alleine in das Ziel. Am letzten Tag hatten wir alle extrem schwere Beine, was das Rennen aber nicht langsamer machte. Diesmal waren es 3 Runden und insgesamt 40km. In der Runde war ein langer Berg, dessen Auffahrt schnurgerade und ganz ohne Bäume war, sodass man schön sehen konnte das man sich noch soooo laaange quälen muss. Dieses Rennen habe ich trotz einer sehr schnellen letzten Runde in der ersten Gruppe bewältigt, so bin ich dann auch trotz Sturtz bester Hesse auf Platz 39 in der Gesamt Wertung geworden.
Sebastian Dillen (U15) Saulheim Ja, Saulheim in der Jugendklasse, 3 Runden, also ca 58km; der Hessenkadertrainer U15 hat uns noch darauf eingeschworen, dass die besten nicht da wären und wir heute unsere Chance nutzen könnten...
Schöne Vorstellung, für mich aber nicht realistisch - eigentlich - aber es wurde in der Tat die erste und teilweise auch die zweite Runde ziemlich gemütlich gefahren, doch ab dann begann es richtig stressig zu werden, das ehemals ca 70 Mann starke Feld wurde immer wieder von Attacken, von denen keine erfolgreich war, und Stürzen zerrissen, immer wieder wurden heftige Wellen gefahren. Doch zwischen den Attacken war das Tempo immer wieder ziemlich langsam, doch wenn schnell, dann aber richtig... Auch der Schlussanstieg wurde in kurzen Intervallen aus Top Speed und Stehversuch gefahren, was im sowieso sehr hektischen Feld sehr stressig wurde. Anfangs hatte ich noch keine Probleme, mich auf den flachen Abschnitten und auch am Berg nach Vorne zu fahren, da einfach genug Platz da war, doch das war in der letzten Runde nicht mehr der Fall, ich wurde immer wieder im Feld eingeklemmt, hatte keine Chance irgendwie vorbeizukommen und hatte noch dazu etwas Sturzangst, da ich immer wieder heftige Stürze in der vergangen Runde ansehen musste, auf der Start/Ziel Gerade kamen einige Fahrer vor mir zu Fall und dann auch noch einige hinter mir - Glück gehabt... Nach der letzten Abfahrt geht es in einer rechts-links Kombination nach Saulheim rein, dort kam das Feld, bis auf die vordersten Reihen, fast vollständig zum Stehen, um dann mit vollem Tempo auf die Zielgerade zu Sprinten, so hatte ich nichts mit dem Ausgang des Rennens zu tun, war darüber aber auch froh, als ich gerade noch hundert Meter vor dem Ziel einem Sturz ausweichen konnte.
Max Meyer (U17)
Eschborn-Frankfurt-City-Loop (E.F.C.L) Beim E.F.C. gibt es keine C-Klasse Rennen, deshalb bin ich beim "Jedermann-Rennen" über 103 km durch den Taunus mitgefahren. Es gab wahlweise noch eine flache Strecke über 42 km und ein weitere Distanz über 74 km. Die Startaufstellung ist entsprechend vorhandener Referenzgeschwindigkeiten in Blöcken. Um 9 Uhr war der gemeinsame Start für alle Distanzen. Die ersten 30 km führten durch die Frankfurter-Innenstadt, mehrfach wurde im noch kompletten Feld scharf fast bis zum Stillstand abgebremst, immer auf gerader Strecke und ohne ein Hindernis, somit kam es mehrfach zu ungemütlichen Situationen mit „Gummigeruch“.
Der erste leichte Anstieg ging zum Riederberg, dort war Ziel für die Profis, U23 usw. Im Baugebiet Riederberg war das Feld von 3500 FahrerInnen noch zusammen und wurde von teilweise feldwegschmaler Straße in die Länge gezogen bzw. ausgebremst.
In Richtung Oberursel teilte sich die 42 km Runde nach links ab, hierbei kam es zu heftigem Durcheinander, denn es war nicht ersichtlich welche Gruppe links und welche geradeaus zu fahren hatte. Mein 103er Kurs führte gerade aus aber auch hier war es ziemlich gefährlich da einige einfach nach links quer fuhren und Einige abbremsten um sich zu orientieren.
Nachdem sich das Feld beruhigt hatte begann die bis dahin wellige Strecke in Richtung Großer Feldberg anzusteigen. Die Steigung war gleichmäßig aber verdammt lang. Das Feld teilte sich in Gruppen, diese wiederum in Grüppchen und ich sah die Spitze entschwinden. Das war so eine Steigung bei der ich dachte: „gleich biste oben“, doch dann geht es aber immer weiter. Auf über 700 Metern angekommen begann die Abfahrt, die Straßen waren teilweise noch nass. Nun ging es wellig durch mehrere kleine Ortschaften, dabei bildeten sich immer wieder wechselnde Gruppen von Fahrern die sich in den nun eher kurzen und mit bis zu 22% heftigen Steigungen immer wieder neu zusammen fanden. Die letzten 20 km ging es meist flach und es fanden sich Gruppen von ca. 20 bis 50 Fahrern zusammen. Richtiges Kreiseln kam weniger zu Stande, es gab immer wieder die gleichen Fahrer die Vorne zu finden waren. Da ich plötzlich heftige Krämpfe in beiden Beinen hatte musste ich „meine“ Gruppe ziehen lassen. Es ging dann teilweise gar nichts mehr. So zogen 4 größere Gruppen an mir vorüber, ich konnte immer nur kurz mitfahren. Um 12:04 Uhr kam ich als Solist ins Ziel gerollt.
Christian Weller (C-Klasse bzw. „Jedermann“)
Ich bin den EFCL in der Jugendklasse mitgefahren. Unsere Strecke war mit der Schlussrunde der Profis identisch; also 4,4 km lang, 30m Höhenunterschied und 8 Kurven, teilweise auf asphaltierten, schmalen Feldwegen.
Das Tempo war ab dem Start um 13.05 Uhr ziemlich hoch, auf den Feldwegen und nach dem Anstieg zog es sich in Einerreihe auseinander. Mir gelang es immer wieder auf der Abfahrt den zuvor am Anstieg eingehandelten Rückstand wieder aufzuholen, dazu eignen sich auch mit etwas Risiko-Bereitschaft die zahlreichen Kreisverkehre, leider gab es auch in einem Kreisel kurz nach der Start/Ziel-Linie einen Sturz, der mich vollkommen ausbremste.
Leider bin ich in einer 90° Kurve nach der Abfahrt nicht ganz unverschuldet bei 45km/h gestürzt und nahm noch einiger andere mit…
Also, das Rennen war leider für mich nach 7 von 10 Runden quasi zu Ende, bin dann nur noch in einer schwachen Gruppe mitgerollt und dann eine Runde vor Schluss herausgenommen worden, das Rennen ist aber auf jeden Fall auch im neuen Gewand ein Erlebnis und die Zuschauer feuern einen auch beim Ausrollen frenetisch an.
Max Meyer (U17)
Beim Rennen der Schüler-Klasse (U15) wurden die ersten 3 Runden (von 7) relativ langsam gefahren. In der 4. Runde wurde an der ansteigenden Zielgerade eine Attacke gefahren, sodass zwei „nicht-Hessen“ sich absetzten konnten. Hinten mussten noch viele reißen lassen. Die nächsten beiden Runden das Verfolgerfeld ziemlich schnell gefahren. In der vorletzten Runde vor Schluss haben wir uns etwas für den Zielsprint regeneriert, um in der letzten Runde die Zielgerade hochzusprinten, leider ist mir jemand dabei in das Vorderrad gefahren, sodass mich noch ein Hesse überholen konnte. Am Ende bin ich insgesamt 10er und in der Hessenwertung 4ter geworden.
Sebastian Dillen (U15)
Offenbach/Queich „BAANG!“ - der Geruch von Bremsgummi - das Aufkreischen von überlasteten Carbonfelgen - Wutschreie die wie Kampfgebrüll zu mir herüberwehen…
Willkommen in der Hölle für jedes Rennrad – willkommen in Offenbach/Queich...
Noch am Start hinderte mich Carsten daran mich weiter vorne im Feld aufzustellen. „Da knallt’s eh gleich..." Jetzt, 5 Minuten später, war ich ihm doppelt so dankbar dafür... wir fuhren beide noch gerade so links an einem Sturz vorbei und kämpften uns wieder an das Feld heran. Das was wir gesehen hatten gefiel uns gar nicht so gut… da lag Michael ganz vorne, verheddert in seinem Rad...
Zum Kurs: Der Kurs von Offenbach ist eigentlich ein recht schöner: Nach der Start/Ziel geht es in einer relativ leichten Rechtskurve eine kleine Kuppe hinauf, dann wieder leicht hinab und scharf rechts. Darauf folgt ein langes Stück Windkante mit Abfahrt die in einem Ort endet. In der Mitte des Ortes folgt wieder eine scharfe Rechtskurve die in einem besseren Feldweg endet. Dieser Feldweg führt wieder nach Offenbach hinein, wo es dann in einer langen Rechtskurve um eine Kirche geht. Danach wieder rechts und schon ist man erneut auf der Start/Ziel.
Das Rennen war jedoch total hektisch, immer wieder wurden starke Wellen gefahren, die zu einigen Stürzen führten. Als Carsten und ich es geschafft hatten uns auf ungefähre Höhe von Olli vorzuarbeiten (der recht weit vorne fuhr) startete Carsten eine Attacke und schaffte es eine drei Mann starke Ausreißergruppe zu bilden, die leider jedoch nur kurz bestand hatte...Umso blöder war jedoch, dass für Carsten bald darauf das Aus kam...Platten In der darauf folgenden Runde hatte ich aufs richtige Hinterrad gesetzt und wurde bis an die Spitze vorgefahren. Da das Feldtempo recht niedrig war und ich wusste, dass eine Prämienrunde ausstand, versuchte ich mein Glück und riss aus um mich einem anderen Ausreißer anzuschließen. Leider wollte der nicht mehr so richtig und ich musste den Versuch sausen lassen. Carsten ging zu Beginn in einer Gruppe mit, scheiterte aber leider an seinem Material, als ihm ein Reifen platzte.
Der Rest vom Rennen ist schnell erzählt... Olli, Mark, Maximilian und ich (die einzig verbliebenen RSVler) fuhren durch, eigentlich war jeder am Ende des Rennens zufrieden mit seiner Leistung – na ja, fast jeder, denn Olli hätte gern noch am Ende attackiert...
Jan Schneider (C-Klasse)
Hassloch Piep piep piep...machte der Wecker um halb 8 Uhr morgens am Sonntag. Au verdammt, dachte ich mir, für ein Rennen das um halb 12 startet wirklich verdammt früh zum aufstehen...aber gut, da Google Maps 1 1/2 Stunden Fahrzeit ausgespuckt hatte musste ich mich aus dem Bett quälen... Also auf, Tasche gepackt, Müsli reingezwängt Rad in den Golf geladen und ab ging’s... Der Blick auf das Navi gab dann schon die erste Überraschung am Tag: Von wegen eineinhalb Stunden Fahrzeit - vor meinen Augen grinsten mich 45 Minuten äußerst zufrieden an...blödes Google! Hassloch war dann auch leider größer als geplant, also fing die Sucherei wieder an; als ich in einer Nebenstraße äußerst konzentriert auf Streckensuche war, machte es plötzlich „BAANG!“ und ich war meinen rechten Spiegel los - oder jedenfalls die Hälfte davon – „Sch…ade!“ Letztendlich fand ich die Strecke dann doch, nur um die nächste Überraschung zu erleben, der Start war erst um 11:45 – „na toll, noch mehr Zeit...“ Also gut, ordentlich Warmgefahren (Zeit hatte ich ja genug) und an den Start gegangen. „AUUUA!“ Das Rennen war richtig schwer und schnell. Von ganz hinten gestartet fiel es mir äußerst schwer mich nach vorne in Feld zu kämpfen, wo ich auch nur einige Minuten verbleiben konnte...danach hieß es wieder ab zurück auf die Einerreihe. Dort ließ ich dann einmal kurz reißen, weil mein Vordermann eine Attacke ins Feld hineinfuhr. Die Folge des einen Abreißens war, das mehrere folgten...So musste ich eine Runde voll im Wind fahren, was mich zu viel Kraft gekostet hatte. Also kam es dann, wie es kommen musste: Ich musste mich in Runde 18 von 65 auf der Startziel-Gerade vom Feld verabschieden... Traurig rollte ich zum Auto zurück und schämte mich ein bisschen. Ich hatte mich vor dem Rennen mit einem anderen Jungfahrer über Rennen unterhalten und war fest der Überzeugung, dass er auf eine Platzierung fahren würde (er war als Junior im MTB Junior Team von Bike(Magazin) und war später in der A-Klasse gestartet mit professionellem Team [Ghost], jetzt war er seit zwei Jahren Straßenfahrer) Aber siehe da, eine Minute nach mir trudelte auch er ein, total geplättet, und war mit mir einer Meinung dass im Rattenschwanz am Ende des Feldes kein halten war. Er erzählte, dass sein Team (vorige Saison LBS-Cup Sieger) mit 14 Mann angetreten war, von denen noch 4 im Rennen waren!!
Fazit: Schweres Kriterium mit Endkleinem Kurs...Trinken (und somit auch Essen) fällt schwer, weil es fast keine Pause auf dem Kurs gibt. Aber für Kriteriums-Sprinter bestimmt genau das richtige...vorne Absetzen geht gut und der Kurs ist Pfannkuchenflach!
Jan Schneider (C-Klasse)
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