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  Kriterium in Schmelz

Am Sonntag den 12.9. stand ich in Schmelz (1,2 km Runde, 50 Runden, 60 km) am Start. Der Kurs war ein schöner Rundkurs und relativ flach bis auf einen leichten Anstieg von vielleicht 70 m. Da dies das letzte Rennen meiner Saison sein sollte wollte ich an die guten Ergebnisse der letzten beiden Wochen anknüpfen und hatte eine Platzierung fest ins Auge gefasst. Dies bestimmte dann auch das Renngeschehen. Es galt alle Attacken mit zu gehen und voll rein zu halten. Bei der ersten Wertung war ich leider nur 7. und habe somit keine Punkte bekommen. Danach versuchten Olaf, ein weiterer Fahrer und ich uns abzusetzen was uns auch für ein paar Runden gelang. Leider wurden wir 600 m vor der nächsten Wertung gestellt. Da es im Moment des Zusammenschlusses mir so schien, als würde das Feld kurzfristig rausnehmen, attackierte ich nochmals und sicherte mir den 4. Platz in der Wertung. Ungefähr in dieser Rennphase begann es zu regnen. Leider setzte sich danach, von mir unbemerkt, eine dreiköpfige Spitzengruppe ab, die nicht mehr eingeholt werden sollte. Dadurch konnte das Feld immer nur um den 4. Platz in der Wertung sprinten. Zu meinem Glück hatte ich einen sehr guten Tag und konnte bis zum Schluss alle 4. Plätze sichern und somit im Endergebnis den 5. Platz einfahren.

 

Maximilian Klug (Elite-C)


Bornheimer Montagskriterium am 6.9.2010

Nach dem ich in Seeheim gemerkt habe, dass die Form stimmt hatte ich mir fest vorgenommen beim Kriterium in Bornheim (45Runden, 63km) eine Platzierung einzufahren. So gelang es mir in 2 Wertungen einmal den 2. und einmal den 3. Platz zu sicher. Das ganze Rennen war sehr aktiv und es gab viel Leute die Punkte hatten. Ich habe mich das ganze Rennen über stark gefühlt und konnte jede Attacke mitgehen, beschloss aber mich, auf Grund der unübersichtlichen Punktesituation, dann etwas zurückzuhalten.

Die letzten 10 Runden wurden als Temporunden ausgefahren, welches bedeutet, dass in jeder Runde 2 und 1 Punkt vergeben werden. Nach dem sich 3 Fahrer abgesetzt hatten war klar, dass diese auch das Rennen gewinnen würden und die Schlusswertung unter sich ausmachen würden. Es gab jedoch noch 2 Punkte zu vergeben. Daher attackierte ich gut 400m vor dem Ziel und konnte mir so, als Solist, mit einem guten Vorsprung die letzten 2 Punkte sichern.

Damit hatte ich 6 Punkte erkämpft und mir den 7. Platz gesichert.

Ich bin sehr zufrieden mit dem Verlauf des Rennens und bei 2 Platzierungen an aufeinanderfolgenden Wochenenden zeigt die Formkurve steil nach oben und ich sehe noch Potential für eine weitere Platzierung. Mal schauen was noch so kommt...

 

Maximilian Klug (Elite-C)

 

 


Wattenfall Young Classics

Die Vattenfall Young Classics ist eine Rundfahrt für U17 Fahrer, die in Hamburg im Rahmen der Cyclassics veranstaltet wird. Die erste Etappe war ein knapp 90km langes Rundstreckenrennen mit zwei leichten Hügeln in der 9 mal zu fahrenden Runde. Bei dieser ersten Etappe gab es viele Stürze. Das lag sicher auch daran, dass die letzten 3 Kilometer auf einer sehr schmale Straße gefahren wurden, auf der in der letzten Runde auch noch ein großer Lastwagen stand. Der hat mich aber Glücklicherweise nicht sehr gestört. Ich bin einfach über die angrenzende Wiese "gebrettert"... Leider bin ich dann kurz vor dem Ziel doch gestürzt und kam deshalb 20 Sekunden nach dem Feld und mit kleinen Schürfwunden ins Ziel.

Das Zeitfahren am Nächsten Tag lief auch nicht so toll (ich war einfach zu langsam) :roll: :x :| :? :( .

Die dritte Etappe, die am Abend nach dem Zeitfahren gefahren wurde lief jedoch besser. Diese Etappe war wieder ein Rundstreckenrennen, wobei die Runde etwa 2,5km lang war und kurz vor dem Ziel einen lang gezogenen Berg drin hatte. Die Runde hatten wir 26 mal zu fahren. Und dies geschah nicht gerade langsam, da das Team Canyon (genau wie ich) das Zeitfahren verhauen hatte. 6 oder 9 Runden vor Schluss ereignete sich plötzlich am Berg :shock: direkt vor mir ein Sturz. Ich schaffte gerade so wieder den Anschluss an das Feld bzw. an das was davon übrig blieb ...

Die Letzte Etappe lief richtig gut und ging im Zentrum Hamburgs rund um die Binnenalster (60km, 45 Runden). Die Etappe war richtig schnell (43 Km/h Durchschnitt) und endete - wie fast jede Etappe vorher - mit einem Massensprint in dem ich etwa 25. geworden bin. In der Gesamtwertung war ich am Ende 58. und 13. in der Nachwuchswertung.

 

Sebastian (U17)

 


Bahn DM 2010 in Cottbus

Hier ein kleiner Bericht aus Cottbus:

 

Die DM ging von Mittwoch (7.6.) bis Sonntag (11.6.). Ich habe nur am Keirin und an den 1000m Teilgenommen.

 

Im ersten Lauf des Kerins bin ich gegen Größen wie Maximilian Levi angetreten. Bei der Auslosung habe ich die Position direkt hinter dem Derni erwischt. Nun hieß es 4 Runden hinter dem Derni zu führen und dann ab zu warten was passiert... Die 4 Runden waren kein Problem, jedoch hatte ich leider eine zu kleine Übersetzung gekettet (50/14) welches mir beim Antritt der Favoriten 1,5 Runden vor Schluss zum Verhängnis wurde.

Im Hoffnungslauf hatte ich dann meine Übersetzung angepasst (54/14) aber hatte leider dennoch keine Chance gegen die Kurzdistanzathleten die mitgefahren sind. Wenn die antreten sieht man kein Lande mehr...

 

Dann hieß es auf die 1000m warten und das Rad richten. Mit meiner Leistung über 1000m bin ich nur bedingt zufrieden. Ich habe zwar meine Zeit von der HM bestätigt (1:12:20) aber habe mich beim Fahren viel schlechter gefühlt als bei der HM. Meiner Meinung nach wäre da bei Temperaturen wie bei der HM und etwas Übung mit der Startmaschine etwas um 1:11:00 oder vielleicht sogar noch besser drin gewesen.

 

Ab gesehen von den Wettkämpfen bekam ich natürlich all die Stars der Szene zu sehen und hatte auch ein angenehmes Gespräch mit Carsten Bergemann.

 

So bin ich mit einem tollen Erlebnis und einem 8. Platz bei den DM nach Hause zurück gekehrt.

 

Max (Elite)

 

 


Süd-DM am 06.06.2010

Dieses Jahr war die Süddeutsche meisterschaft in Biberach in Baden Wüttemberg. Der Kurs war sehr Anspruchsvoll. Es war ein 8,3 Km Kurs mit 118hm. Nach dem breiten Start-Ziel kam dierekt eine etwa 120° Kurve wonach es um einiges enger wurde und es in einen Wald zuging. Im wald gin es dann sehr steil bergauf bis nach etwa 100m eine 90° Kurve kam nach der es kurzzeitig flache war. Nach diesem "Flachstückchen", was immer noch steil war, kam das richtig steile Stück, dieses war auch noch mal 200m lang. Oben ging es dann aus dem Wald und wurde flacher bis es dann leicht wellig oben auf dem berg auf schmalen Straßen weiterging. Danach kam eine sehr steile mit verbrannten Gummigestank begleitete Abfahrt, wonach plötzlich eine enge 90°Kurve auftaucht nach der es auf die Lange breite Zielgeraden geht.

Nach der "Team-Besprechung" fuhren wir uns warm bis wir uns eine halbe Stunde vor Start zur Startaufstellung begaben. Das Rennen Verlief danch die ersten 6 Runden so, dass es relativ gemächlich zuging bis auf den Berg an dem wir jedes mal voll anschlag gefahren sind. Nach diesem berg ist das Feld zusammengelaufen. Ab dann begann das gedränge vor der abfahrt worin ich mich mit zunehmender Begeisterung beteiligt habe, da man wenn man die Abfahrt vorne beginnt und dann noch ein paar Plätze gut macht muss man danach keine Löcher mit einem "Affentempo" zufahren und kann sich für den Berg schonen. In den letzten 3 Runden wurde das Feld dann in mehrere Gruppen auseinandergefahren. Ich war in der dritten Gruppe in der ich mich dann bis zum Ende des Rennens aufhielt. Zum Schluss war ich glaube ich etwa 45ter suche noch Genaueres.

 

Sebastian (U17)

 

 


Internationale 3-Etappenfahrt Frankfurt


Die Premiere im Hessenkader stand für mich an, zuerst war ich nur als Ersatz nominiert, als jedoch ein Reinheimer absagte rutschte ich ins Aufgebot für die internationale 3-Etappenfahrt in Frankfurt. Ich hatte drei Wochen zuvor erst einen Fußnagel gezogen bekommen, hatte mich also kaum drauf vorbereiten können, deshalb ging ich ohne große Erwartungen ins erste Zeitfahren über 8km am Freitagnachmittag. Start war auf einem Parkplatz an der Commerzbank-Arena, weiterer Streckenverlauf ging auch über die Otto-Fleck-Schneise.

Unser Mechaniker (toll sowas, daran kann man sich gewöhnen) hatte vorher unsere Räder auf Vordermann gebracht und uns allen Scheibe und Trispoke vom HRV montiert. Zum ersten Mal in meinem Leben durfte ich mit einer Scheibe fahren, musste aber auch mit dem gewöhnungsbedürftigen Bremsverhalten kämpfen, vor allem bei dem vorderen Trispoke, der einen heftigen Seitenschlag hatte, aber auch aufgrund des Regens - aber wer bremst schon im Zeitfahren, also Augen zu und durch...

Um 17.31 Uhr musste ich an den Start, eine ganze Stunde zuvor hatte ich mit Warmfahren auf der Rolle verbracht. Auf der Zeitfahrstrecke musste ich ganz schön beißen, zumal es minimal auf den ersten vier Kilometern bergauf ging, was man zwar nicht sieht, wohl aber merkt. Auf der zweiten Hälfte der Runde, als ein Nationalkaderfahrer erwartungsgemäß an mir vorbeiflog, sah ich ein bekanntes Gesicht am Streckenrand, was mir noch einmal Flügel auf den letzten 3km verlieh… Ich war selten so froh, Sylvain zu sehen Wink

Das Ergebnis des war trotzdem nicht so toll, der vorgenommene 40er Schnitt hatte ich um mehr als ein km/h verfehlt… Ich hatte auf 8km 1:42 min auf die Spitze verloren und war nur 128er…

 

Nun stand Tag 2 der Rundfahrt auf dem Programm, und damit eine Schleife durch den Taunus am Feldberg vorbei nach Wiesbaden-Naurod, hier wollte ich mich so gut wie möglich präsentieren und so lange wie möglich im Feld bleiben, dieses Vorhaben klappte aber nur bis Kilometer 3 nach dem offiziellen Start am Ortsschild von Frankfurt. Schon in der Innenstadt in der Neutralisation hatte es zahlreiche Stürze gegeben, überwiegend der Unkenntnis von der Gefährlichkeit von Straßenbahnschienen geschuldet, dort hatte ich mich noch aus allem raushalten können, war jedoch immer weiter zurückgefallen. Nach dem offiziellen Rennstart ging es eine Bundesstraße leicht abfallen entlang, bis Vorne irgendjemand entschieden zu stark gebremst hatte, was dazu führte, dass wir hinteren ruckartig zum stehen kommen mussten, was jedoch aufgrund des hohen Tempos nicht möglich war…

Das Hinterrad kam immer näher, und dann ging mein Hinterrad in die Luft, ich flog über den Lenker, hatte jedoch kaum Zeit, es zu realisieren, denn dann schlugen schon die nächsten ein - ein Franzose landete auf mir, und jemand anderes schaffte es, dass sich sein Rad mit meinem verhedderte… Ziemlich schnell waren alle wieder auf die Füße gesprungen und es brach unbeschreibliche Hektik aus, Teamfahrzeuge fuhren hupend an uns vorbei, Mechaniker rannten mit Ersatzmaterial umher und jeder versuchte auf eigene Faust, sein Rad wieder flott zu kriegen. Ich hatte noch Glück gehabt, nachdem wir unsere Räder entheddert hatten, war auf den ersten Blick einfach nur die Kette unten, eigentlich kein Problem, doch sie hatte sich zwischen dem 14er Ritzel und dem Rahmen verklemmt, also Hinterrad raus und Kette richtig machen, zum Glück kam mir in diesem Moment Stefan, unser Mechaniker, zur Hilfe, sodass es alles etwas schneller ging. Ein weiterer Mannschaftswagen drängelte sich dicht an uns vorbei, überfuhr eine meiner Trinkflaschen und das Brillenglas eines anderen Fahrers. Von Stefan angeschoben nahm ich wieder Fahrt auf, tat mich mit zwei Bayern zusammen und wir jagten dem aus dem Blickfeld entschwundenen Feld hinterher. Diese klemmten sich in den Windschatten eines Begleitfahrzeuges, mir fehlte dazu die Spritzigkeit, die ich durch meine Verletzung verloren hatte. Immer wieder flogen Fahrer an mir vorbei, die im Windschatten eines Begleitfahrzeugs hingen, an mir vorbei, während ich mit üblem Gegenwind kämpfte. Ich wartete auf eine weitere Gruppe von Fahrern hinter mir, die mich einen Moment später eingeholt hatten, jedoch gleich wieder abplatzen, so fuhr ich mit einem Mitglied der US-Nationalmannschaft, bis wir eine Gruppe von weiteren drei Fahrern um uns versammelt hatten. Vor der zweiten Bergwertung an der Feldberg-Ableitung hinter Schmitten stieg ich dann mit über 20 Minuten Rückstand in den Besenwagen, und ergatterte noch einen der letzten Plätze, der Rest musste sehen, wie er alleine den Weg aus dem Taunus nach Wiesbaden findet. Im Besenwagen traf ich weitere Begleiter aus diversen Verfolgergruppen wieder, unter anderem auch einen Norwegischen Nationalfahrer.

 

Max (U19)

 

 


Rund um den Petersweg in Mainz-Kastell


Nachdem mein Vater das Auto auf dem Aldi Parkplatz geparkt hatte, habe ich mich zusammen mit Georg und noch ein paar anderen, die ich kannte, warm gefahren. Danach ging es an den Start. Wir SOLLTEN Very Happy (mehr dazu später) 38 runden, 49 Km, absolvieren. Gleich nach dem Start wurde schon die erste Attacke gefahren, die scheiterte. Danach beruhigte sich das Rennen und bis auf Georg fuhr kaum noch einer Attacken. Das Rennen wurde gemächlich. Nur in den Wertungsrunden und ein paar anderen Runden zwischendurch ging es richtig zur Sache. Als ich 9 Runde vor Schluss an Start und Ziel vorbei fuhr wunderte ich mich, da Plötzlich nur noch 3 Runden angezeigt wurden. Das lag daran, dass es dem Veranstalter zu langweilig wurde und er das Rennen in Schwung bringen wollte, was ihm allerdings nur halbwegs gelang. Zwischendurch war ich bei einigen Wertungen Zweiter und Dritter und die Schlusswertung sowie noch eine Andere habe ich gewonnen.

 

Sebastian (U17 - 2. Platz)

 

 


Ludwigshafen-Friesenheim

 

Am 11. April sollte für mich die Rennsaison offiziell losgehen. Das geplante Rennen war „Rund um den Ebertpark“ in Ludwigshafen-Friesenheim. An die Bahn dort hatte ich vom vergangenen Sommer noch gute Erinnerungen und war nun auf mein Debüt bei den Junioren gespannt.

In der U19, die zusammen mit den Frauen und den Juniorinnen fuhr, waren 42 km zu absolvieren, das heißt 15 Runden mit einer Rundenlänge von ca. 2,8 km. Die Runde ist allgemein ganz abwechslungsreich, wenn auch flach. Von Start/Ziel weg geht es auf einer breiten zweispurigen Straße bis zu einer Linkskurve, diese markiert den Eingang in den Park, es geht über einen schmalen, schlecht asphaltierten Weg durch den Park, der eine leichte Rechtskurve beschreibt, bis es zum Nadelöhr der Runde geht; der schmale Weg führt über eine kleine Rampe durch ein schmales Tor hindurch und über den Bürgersteig aus dem Park wieder heraus. Hier wurde allerdings in meinem Rennen gemächlich hindurch gefahren. Mit etwas mehr Risikobereitschaft ;-) konnte man jedoch in diesem Abschnitt das Feld zerreißen.

Wenn man den Park wieder verlassen hat, führt die Rennstrecke wieder auf breiten Straßen über drei folgende Linkskurven und einen lang gezogenen Rechtsknick auf der Zielgerade zu eben diesem Ziel hin.

 

Von Beginn an machte ich im Rennen Tempo, attackierte in den ersten Runden häufiger und war auch bei Wertungs- und Prämiensprints vorne dabei, konnte aber keine Punkte holen. Immer wieder gingen Attacken, die allesamt aber wieder gekontert wurden. Durch die lange Runde verlor man leicht den Überblick, ob gerade eine Wertungs- oder eine Prämienrunde war. Gefühlt gab es keine normalen Zieldurchfahrten, sondern immer irgendwelche Wertungen.

Eine Runde vor Schluss (das Feld war bis auf einige versprengte dahinter noch immer geschlossen), gab es eine Prämienrunde. Als keiner so recht sprinten wollte, entschied ich mich kurzfristig einfach mal mein Glück zu versuchen. Von Vorne gelang mir ein Sieg in der Prämienrunde! Jedoch konnte ich mich nicht vom Feld absetzen um auch die Schlusswertung zu gewinnen.

Zu Punkten hatte es also nicht gereicht, wohl aber zu 15€ Sprintprämie und dem Wissen, auch in der U19 mitfahren zu können, zumindest in Saisoneinstiegskriterien…


Max (U19)



 
   

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