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| Geschichte
Obwohl der Verein erst 1971 gegründet wurde, zeichnete er sich schnell durch seine gute
Nachwuchsarbeit aus. Die Rennfahrer Günther, Heim und Kopertschinski begannen ihre
Sportlerkarrieren in Seeheim und errangen zahlreiche Titel und Medaillen bei Deutschen-
und Weltmeisterschaften, sowie bei Olympischen Spielen. Roland Günther wechselte später
ins Lager der Radprofis und war dort sehr erfolgreich bei Meisterschaften und Sechstagerennen
auf der Winterbahn.
In den achtziger Jahren waren es Fahrer wie Marcus & Oliver Schrickel, Heinz Fischer,
Gabor Szekeres und Klaus Schmidt, die der Nachwuchsarbeit des RSV Seeheim einen guten
Ruf verschafften und auf der Straße für Siege und Plazierungen sorgten. Heinz Fischer und
Gabor Szekeres wurden wegen ihrer großen Erfolgen auf der Bahn in den Nationalkader berufen.
Sie errangen zahlreiche Hessen- und sogar Deutsche Vizemeister-Titel.
Etwas im RSV Seeheim noch nie dagewesenes schaffte 2001 Tony Martin.
Neben zahlreichen Siegen in Straßenrennen und Hessenmeistertiteln auf Bahn und Straße
gelang ihm der Sieg in Deutschlands einzigem internationalen Etappenrennen für Jugendfahrer.
Mit dem Sieg auf der Königsetappe gewann er die Gesamtwertung der TMP Tour in Thüringen.
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